StageShift

Der eigene Klang. Die Akustik anderer Räume.

Live spielen, singen oder sprechen und die Antwort eines anderen Raums direkt über Kopfhörer hören, vollständig lokal auf Android, iPhone und iPad.

Kabelgebundener Kopfhörer und Smartphone mit StageShift

Ein Raum antwortet. Du spielst.

Eine Stimme, ein Instrument, ein einzelner Ton: Jeder Raum antwortet anders. StageShift ergänzt das live eingehende Mikrofonsignal um die gemessene akustische Antwort eines Raums. So entdeckst du beim Spielen, wie ein Studio, ein Konzertsaal oder eine Kathedrale deinen Klang prägt. Der Raum reagiert auf das, was du gerade erzeugst.

In vier Schritten

  1. Kopfhörer anschließen

    Mit Kabel oder über einen geeigneten USB-Audioausgang.

  2. Raum auswählen

    Ein Set öffnen und den Raum am Drehwähler antippen oder drehen. Wechseln geht auch während des Spielens.

  3. Start drücken

    Den Mikrofonzugriff freigeben, dann beginnt die Verarbeitung.

  4. Klang gestalten

    Spielen, singen oder sprechen und den Raumanteil nach Wunsch dosieren. „Direkt“ zeigt den Klang ohne Raum zum Vergleich.

App-Ansicht: Drehwähler mit Start, gewählt Konzerthaus Detmold
Aktuelle App-Ansicht

Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch, mit vergrößerbarer Schrift und den Bedienungshilfen von Android und iOS.

Eine Sammlung akustischer Orte

Thematische Sets machen die Räume auffindbar, vom Studio bis zum Konzertsaal. In der Beta stehen 20 Räume plus „Direkt“ zur Wahl: elf gemessene Orte und neun allgemeine Räume wie Übungsraum, Studio und Konzertsaal.

Konzerthaus Detmold
Konzerthaus Detmold
York Minster
York Minster
IEM CUBE, Graz
IEM CUBE, Graz

Künstlerische, KI-generierte Raumdarstellungen aus der App.

ÖsterreichIEM CUBE · IEM Production Studio
DeutschlandKonzerthaus Detmold · Brahmssaal Detmold · Detmolder Sommertheater
Besondere OrteYork Minster · Maeshowe · Elveden Hall, Marble Hall · R1 Reactor Hall, Stockholm
KonzertsäleUsina del Arte · Sir Jack Lyons Concert Hall · Konzerthaus Detmold · Brahmssaal Detmold · IEM CUBE
AllgemeinNeun Räume mit allgemeinen Namen, darunter Übungsraum, Studio und Konzertsaal

Passend zum eigenen Kopfhörer

Kopfhörer färben den Klang. Eine optionale Korrektur gleicht den Frequenzgang des eigenen Modells aus. Der Katalog mit 6.224 Einträgen liegt vollständig auf dem Gerät, mit Suche nach Hersteller und Modell, Filter nach Bauform und zuletzt verwendeten Modellen. Eine Grafik zeigt Zielkurve und Korrektur. Die Korrektur lässt sich jederzeit ein- und ausschalten.

App-Ansicht: Kopfhörerprofil mit Korrekturkurve
Kopfhörerprofil

Ausstattung

StufeMikrofonKopfhörerWofür
Einstiegeingebautes Mikrofonmit Kabelerstes Nachhall-Erlebnis
BesserHeadset oder einfaches Mikrofon mit Kabelmit KabelÜben im Alltag
ProfessionellStudiomikrofon an einem USB-Audiointerfacesehr offen, am InterfaceLehre, Forschung, genaue Vergleiche

Bluetooth-Kopfhörer verzögern den Klang hörbar, die App weist darauf hin. Offene Kopfhörer lassen den natürlichen Klang des Instruments durch, StageShift ergänzt den Raum. Raumhall und Geräusche am Aufnahmeort werden mitverarbeitet; ein Mikrofon nah am Instrument in einem eher trockenen Raum gibt das klarste Ergebnis.

Gitarrist übt mit Kopfhörern und Smartphone
KI-generierte Nutzungsszene.

Wofür

Musizieren und Üben

Die eigene Stimme oder das Instrument in verschiedenen Räumen hören und musikalische Ideen ausprobieren.

Unterricht

Raumakustik mit demselben live gespielten Klang zeigen und unmittelbar vergleichen.

Mit der VR-Tour

Zu Hause übernimmt StageShift die Rolle, die im Lab der Augmented Practice Room hat: Du siehst den Saal in der VRET-Tour und hörst dich darin.

Experimente

Eigene Messungen mobil untersuchen und bearbeiten, siehe Technik.

Dein Klang bleibt auf deinem Gerät

Das Mikrofonsignal wird weder aufgenommen noch gespeichert oder hochgeladen. Es gibt kein Konto, keine Werbung, kein Tracking und keine Cloud. Raumdaten und Kopfhörerprofile liegen bereits auf dem Gerät, die App funktioniert offline.

Stand

Die iOS-Beta ist für TestFlight eingereicht, eine erste Version soll bald im App Store und bei Google Play erscheinen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Die App bleibt kostenlos.

Konzept und Mitentwicklung: Matthias Bertsch · Softwareentwicklung: Felix Klooss · Projektseite der mdw

Technik und Forschung